Bauleitplanung Erneuerbare Energien am
Kraftwerksstandort Heyden
Die Stadt Petershagen schafft die Ansiedlungsvoraussetzungen, um am Standort des Steinkohlekraftwerks Heyden die Erzeugung, Umwandlung, Speicherung, Erforschung oder Verteilung von erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Der Standort des scheidenden Steinkohlekraftwerks kann damit einer zukunftsfähigen Folgenutzung im Sinne der Energiewende zugeführt werden.
Die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 20 „Kraftwerk Heyden in den Ortschaften Lahde und Jössen“ der Stadt Petershagen umfasst rd. 67 ha, die parallele Flächennutzungsplanänderung rd. 59 ha.
Unsere Leistungen umfassten:
- Artenschutzfachbeitrag
- Umweltberichte zum Bebauungsplan und zum Flächennutzungsplan
- FFH- Verträglichkeitsstudie zum Vogelschutzgebiet „Weseraue“
- Naturschutzfachliche Eingriffsbilanz
- Beratung und Planung der Kompensation
Im Rahmen des Artenschutzfachbeitrags und der naturschutzfachlichen Eingriffsbilanz wurden erhebliche Kompensationserfordernisse identifiziert, die unterschiedliche Lösungsansätze bedurften. In Abstimmung mit den Fachbehörden und lokalen Akteuren werden sowohl innerhalb des Plangebietes als auch außerhalb des Plangebietes projekt- und umweltgerechte Maßnahmen entwickelt, die auf einer Fläche von mindestens 9 ha umgesetzt werden.



